Ernährung & Koch ABC
Knorr wünscht der ganzen Familie einen guten Appetit.
Mahlzeiten verdoppeln sich zwar nicht, wenn man sie teilt, aber oftmals der Appetit. Und das geht nicht nur Kindern so, sondern auch den meisten Erwachsenen. Es ist einfach schöner mit seiner Familie am Esstisch zu sitzen und das gemeinsame Essen zu zelebrieren, anstatt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Und auch die pädagogischen Vorteile sind nicht zu unterschätzen. So haben Sie die Möglichkeit gute Tischmanieren und ausgewogenes Essverhalten vorzuleben. Nutzen Sie ausserdem die Gelegenheit ohne Hektik und Stress wertvolle Zeit im Familienkreis zu verbringen. Denn der hektische Alltag bietet oft nicht viele Gelegenheiten für gemeinsame Aktivitäten. Umso schöner, wenn alle zusammenfinden und sich austauschen können.
Zusammen isst man weniger allein
Die gemeinsame Mahlzeit mit der Familie ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Das kann und sollte sie aber schnell wieder werden. Ernährungsexperten wissen, dass es nicht nur darum geht, was auf den Teller kommt, sondern auch in welchen Rahmen die Mahlzeiten eingenommen werden. Denn das Essen vor dem Fernseher, Computer oder mit einem Buch vor der Nase ist oftmals nicht nur ungesellig, sondern auch unkontrolliert. Das Gemeinschaftserlebnis einer Mahlzeit im Familienkreis bietet dagegen die Gelegenheit sich in Ruhe auszutauschen und zu geniessen. Wenn sich durch die unterschiedlichen Tagesabläufe und Aktivitäten der Familienmitglieder nicht mehr regelmässig die Gelegenheit eines gemeinsamen Mittagsessen bietet, sollte man versuchen das Abendessen zusammen einzunehmen. Denn es nicht wichtig wann, sondern das man zusammen isst.
Tipp 1: Kinder lernen schnell – auch was gesunde Ernährung ist
Die Anlagen für späteres Verhalten werden früh gelegt. Deswegen ist es gut und wichtig schon kleinere Kinder mit Aufgaben in der Küche einzubinden. Denn neben dem Umgang mit Werkzeugen wie Schäler, Küchenmesser oder Schneebesen lernen sie viel über die Verarbeitung, Konsistenz, Zusammensetzung und Garprozesse von Lebensmitteln. So legen Sie die Basis, dass Ihre Kinder sich auch später selbstständig und ausgewogen ernähren werden.
Tipp 2: Abendstund hat nicht nur Brot im Mund
Der Alltag in Schweizer Familien ist oft von vielen Aktivitäten geprägt. Während die Erwachsenen der Arbeit oder der Hausarbeit nachgehen, sind Kinder in den Schulen oder Kindergärten und haben viel zusätzliche Termine in der sogenannten Freizeit. Umso schöner, wenn man dann jedenfalls am Abend gemeinsam am Tisch sitzen kann. Deswegen ist auch hier Abwechslung gefragt. Denn jeden Abend Butterbrote mit Wurst oder Käse werden irgendwann langweilig. Variieren Sie den Speiseplan durch frische Salate, Suppen oder Rohkostteller mit feinen Dipps.
Tipp 3: Gleichberechtigung am Essenstisch
Wenn man die Familie um den Tisch versammelt hat, gibt es oft viel zu erzählen, was der Tag für jedes Familienmitglied so gebracht hat. Und bei unterschiedlichen Temperamenten ist es gut darauf zu achten, dass niemand zu kurz kommt. Denn wenn sich immer nur der grosse Bruder oder die kleine Schwester das Rederecht durch Lautstärke oder rhetorische Dominanz sichert, kann das bei anderen Geschwistern zu Frust führen. Um das zu vermeiden, können Sie vielleicht eine bestimmte Reihenfolge beim Erzählen des Erlebten einführen, die an den unterschiedlichen Wochentagen auch wechseln kann.
Tipp 4: Ein guter Start in den Tag
Es wird oft gesagt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei. Aber natürlich ist jede Mahlzeit elementar für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Allerdings ist ein ausgewogenes Frühstück die Basis für einen erfolgreichen und leistungsfähigen Tag. Deswegen sollten Sie sich und Ihrer Familie ein paar gemeinsame Minuten am Frühstückstisch gönnen, anstatt mit Coffee-To-Go und Butterbrot in der Hand zu starten. Denn mit einem guten Frühstück helfen Sie dem Körper vom nächtlichen Sparmodus auf den Aktivitätsmodus umzuschalten.
Tipp 5: Das perfekte Familien-Wunschdinner
Am Wochenende gilt es Kraft zu tanken und auszuspannen. Das gilt natürlich besonders für die Mahlzeiten. Sie können ja zum Beispiel das Wunschmenü am Wochenende einführen. Nacheinander darf sich jedes Familienmitglied sein Lieblingsgericht wünschen, das gemeinsam zubereitet und genossen wird. Unter Umständen ist das eine gute Gelegenheit ein mehrgängiges Menü zu zaubern. Dabei kann sich dann jeder einbringen: Papa schlägt die Suppe vor, Mama die Hauptspeise und der Nachwuchs wünscht sich das Dessert.